Fake-Shop mit Ihrer Marke: was Unternehmen jetzt tun können
Kunden suchen nach „Ihre Marke Fake-Shop“, weil sie eine Seite gefunden haben, die aussieht wie Ihre, aber nicht von Ihnen ist. Für Unternehmen bedeutet das verlorene Kunden, wütende Anfragen und Rückfragen von Zahlungsdiensten. Je früher Sie handeln, desto kleiner der Schaden.
Typische Formen des Markenmissbrauchs durch Fake-Shops
- Kopie Ihres Shops: Logo, Farben, Produktbilder und Texte werden übernommen, die Preise stark gesenkt.
- Ähnliche Domain: Ihr Markenname mit Zusätzen wie -outlet, -sale, -de oder einer anderen Endung.
- Fremdes Impressum: Ihr Firmenname und Ihre Anschrift stehen im Impressum eines Shops, den Sie nicht betreiben.
- Ihre frühere Domain: Eine Domain, die Ihnen früher gehörte, wird nach dem Ablauf neu registriert und als Shop genutzt.
- Werbung mit Ihrer Marke: Anzeigen in sozialen Netzwerken locken mit angeblichem Räumungsverkauf Ihrer Produkte.
Die ersten Schritte
- Dokumentieren: Seitenaufnahmen der Startseite, des Impressums, einzelner Artikel und der Kasse, jeweils mit Adresse und Datum.
- Kunden warnen: Ein kurzer Hinweis auf Ihrer Website und in sozialen Netzwerken mit der offiziellen Shop-Adresse hilft, weitere Schäden zu verhindern.
- Kundenservice vorbereiten: Eine Standardantwort für betroffene Käufer mit Verweis auf Bank, Zahlungsdienst und Polizei.
- Anbieter ermitteln: Registrar, Hoster, vorgeschaltete Dienste und Zahlungswege des Shops herausfinden, siehe Whois-Abfrage.
- Melden: Jeden Anbieter über seinen offiziellen Meldeweg informieren, mit konkreten Tatsachen statt Behauptungen.
- Nachverfolgen: Prüfen, ob der Shop erreichbar bleibt oder unter neuer Adresse wieder auftaucht.
Worauf es bei Meldungen ankommt
Anbieter entscheiden anhand ihrer eigenen Regeln. Am schnellsten handeln sie, wenn eine Meldung klar belegte Tatsachen enthält: kopierte Inhalte, ein fremdes Impressum, Zahlungsarten, die zu Vorkasse ohne Gegenleistung führen, Warnungen öffentlicher Stellen. Die bloße Verwendung Ihrer Marke oder einer früheren Domain genügt nicht.
Sachlich und ohne rechtliche Drohungen formulierte Meldungen werden eher bearbeitet. Streitige Rechtefragen gehören in anwaltliche Hände.
So hilft Fakeshop TakeDown
Wir übernehmen die technische Untersuchung, die Dokumentation und die tatsachenbasierten Missbrauchsmeldungen an Hoster, Registrar, vorgeschaltete Dienste und weitere zuständige Stellen. Sie erhalten nachvollziehbare Berichte über jeden Schritt.
Der Preis beträgt 800 € netto je beauftragtem Shop zuzüglich Umsatzsteuer. Die Nachverfolgung läuft 30 Tage ab der ersten Meldung. Ohne bestätigtes Ergebnis am Ende dieses Zeitraums erstatten wir den für den betroffenen Shop gezahlten Preis einschließlich Umsatzsteuer innerhalb von sieben Kalendertagen. Die Einzelheiten regeln die Auftragsbedingungen.
Häufige Fragen
Unsere Kunden haben bei einem Fake-Shop mit unserem Namen bestellt. Haften wir?
Diese Frage hängt vom Einzelfall ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist, dass Sie Kunden schnell und sachlich informieren und an Bank, Zahlungsdienst und Polizei verweisen.
Wie finden wir weitere Fake-Shops mit unserer Marke?
Suchen Sie regelmäßig nach Ihrem Markennamen zusammen mit Wörtern wie Sale, Outlet oder Fake, beobachten Sie neue Domains mit Ihrem Namen und achten Sie auf Kundenanfragen zu unbekannten Bestellungen.
Was kostet es, einen Fake-Shop untersuchen und melden zu lassen?
Bei Fakeshop TakeDown 800 € netto je beauftragtem Shop zuzüglich Umsatzsteuer. Ohne bestätigtes Ergebnis nach 30 Tagen erstatten wir den gezahlten Preis für diesen Shop.